Home > Aktuelles > Editoral
| Vereinszeitung: Editorial vom November 2011 |
|---|
| Der Sennestadtverein als lebendige Gemeinschaft mit bürgerschaftlichem Engagement für Sennestadt |
| Liebe Mitglieder des Sennestadtvereins, liebe Bürgerinnen
und Bürger von Sennestadt, warum lohnt es sich eigentlich, Mitglied des Sennestadtvereins zu sein bzw. zu werden? |
| Vordergründig spricht für eine Mitgliedschaft ein praktischer,
materieller Grund: Bei Konzerten, Tages- und mehrtägigen
Kulturfahrten, naturkundlichen Führungen, Wanderungen oder Vorträgen zahlen
die Mitglieder einen ermäßigten Preis. Der
Mitgliedsbeitrag ist außerdem im Vergleich zu vielen anderen Vereinen extrem
günstig, nämlich für Einzelmitglieder 15 Euro, für
Familien und Vereine 18 Euro im Jahr. Im Beitragsformular ist eine stets widerrufbare Selbstverpflichtung zu einem freiwilligen höheren Beitrag abgedruckt. Davon haben erfreulicherweise schon eine ganze Anzahl Mitglieder Gebrauch gemacht. |
| Viel wichtiger sind aber die immateriellen Gesichtspunkte für eine
Mitgliedschaft: Jedes Mitglied ist Teil einer lebendigen
Gemeinschaft. Die Wanderungen, zu Fuß oder zu Rad, z.B. mit Wanderwart
Thomas Kiper, die Kulturfahrten mit Ulf Eltze, mit Ekkehard
Strauß oder mit Ulrich Klemens, die Musikveranstaltungen mit Werner
Nicolmann und die Kunstausstellungen mit Dr. Wolf Berger
führen zu gemeinsamen Erlebnissen und neuen Bekanntschaften, manchmal auch
zu Freundschaften. Die Mitglieder des Sennestadtvereins engagieren sich auf vielen Ebenen für die Erhaltung und Gestaltung Sennestadts und prägen somit zusammen mit dem Westfälischen Heimatbund, dem Stadt- und Ortsheimatpfleger, der Bezirksverwaltung und anderen Vereinen das öffentliche Leben im Stadtbezirk. |
Ich will diesen Gedanken an zwei Beispielen verdeutlichen:
|
Sollten Sie Lust bekommen, Mitglied zu werden und/oder mitzuarbeiten, melden Sie sich bei
|
| Über Sennestadt und den Sennestadtverein |
| Eberhard Grabe ist neuer Bezirksamtsleiter Eberhard Grabe ist nun seit dem 01.07.2011 neuer Bezirksamtsleiter für Sennestadt und Senne. Nach einem Grundsatzgespräch mit dem Vorstand, bei dem es insbesondere um die Zusammenarbeit und um die Eigenständigkeit der Sennestädter Kulturszene in Abgrenzung zum Stadtbezirk Senne ging, zeigte er große Sympathie und Offenheit für die Belange des Sennestadtvereins und sicherte seine Unterstützung zu. Dieses Versprechen hat er bereits bei manchen Aktionen wahr gemacht. Wir rufen ihm zu »Glück auf!« und wünschen weiterhin eine positive Zusammenarbeit mit ihm und wie bisher mit den Mitarbeiterinnen des Bezirksamtes. |
|
Schüttenhof und Kotten Kleine-Eickelmann Die Mitglieder werden in der nächsten Jahreshauptversammlung (JHV) am 27. 01.2012 (siehe Einladung auf S. 3) zwei historische Entscheidungen zu treffen haben: Der Vorstand hat am 05.09.2011 beschlossen, den Aufbau des Schüttenhofes als Heimathaus aufzugeben und die eingelagerten Teile zu entsorgen bzw. zu verkaufen. Ein Versuch, die NRW-Stiftung für eine Finanzierung zu gewinnen, war schon vor längerer Zeit misslungen. Aus finanziellen Gründen muss jetzt eine Entscheidung der Mitglieder erfolgen, da der Verein monatlich Miete für die Einlagerung zahlt. Das Gleiche gilt für den damals fachgerecht abgebauten Kotten Kleine-Eickelmann. Dieser sollte evtl. als Heimatstube o.ä. aufgebaut werden. Dafür hat der Sennestadtverein weder die Fachleute noch das Geld. Näheres zu beiden Objekten wird auf der JHV vorgetragen. |
| Sennestadtfest und Kunstmarkt Montmartre Das Sennestadtfest am 18./ 19.06.2011, einer der Höhepunkte der Vereinsveranstaltungen, bot ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Angebot, wobei insbesondere die Tanz- und Musikgruppen trotz des nasskalten Wetters hervorragten, so dass Organisator Lars Nockemann dennoch ein positives Fazit ziehen konnte. |
| Anders verhielt es sich mit dem zum zweiten Mal veranstalteten Kunstmarkt. Die Arbeitsgruppe mit Brigitte Honerlage, Hannelore Junge, Ulli Berger-Fusco und Marc Wübbenhorst gab sich zusammen mit den Kunsterzieherinnen der städtischen Musik und Kunstschule größte Mühe, Kinder von 3–13 Jahren bei der großen Malaktion MITEINANDER zum Mitmachen zu bewegen, doch blieb der Besuch im Zelt wegen des Starkregens eher mäßig. Die ausstellenden Künstler flüchteten größtenteils schon gegen 17 Uhr wegen Nässe und Kälte. Schade! |
|
Strothbachwald und Strothbachaue Bekanntlich hat sich der Vorstand mit den Naturschutzverbänden für den Erhalt des Strothbachwaldes engagiert, was erfreulicherweise zu einem entsprechenden Beschluss des Stadtrates für den Erhalt geführt hat. Im Gespräch ist nun die Strothbachaue, nach Meinung von BUND, NABU und anderen ebenfalls genauso schützenswert wie der Strothbachwald. Die städtische Ampelkoalition im Stadtrat von SPD, Grünen und FDP hat eine Kompromissentscheidung dahingehend getroffen, dass das Betriebsgelände um 5700 qm für den Bau eines neuen Hochregallagers in die Aue bis kurz vor den Strothbach erweitert werden kann. Die Arbeiten hierzu sind in vollem Gange. Die Spedition Wahl und Co. sieht die Notwendigkeit, wegen der von ihren Kunden geforderten Dienstleistungen, wie Lagerungen, Kommissionierung und Konfektionierung neben dem reinen Transport und wegen hoher Kosten für einen anderen Standort die Erweiterung vorzunehmen. Die Meinung der Mitglieder des Sennestadtvereins hierzu ist unterschiedlich. |
| Ich wehre mich allerdings gegen die neueste Aussage der Geschäftsführer Wolfgang Steinmann und Jörn Wahl-Schwentker von Wahl & Co. in der NW vom 22./23. 10.2011: »Der Strothbachwald bleibt eine Wunschposition für mögliche Erweiterungen«. Diese Aussage nährt die Sorge von Naturschützern, dass trotz politischer Beschlusslage der Strothbachwald weiter im Blickpunkt der Spedition für eine zukünftige Erweiterung liegt. Dies wird der Sennestadtverein nicht hinnehmen und kündigt schon jetzt seinen Widerstand an. Laut Satzung ist der Verein bekanntlich auch dem Natur- und Umweltschutz verpflichtet. |
| Anstehender Wechsel im Vorstand Ab 2012 werden Dorothea Wolk als Vorsitzende des AK Plattdeutsch und Brauchtum und Peter van Hekeren als Schatzmeister aus dem Vorstand ausscheiden. Beide bleiben jedoch dem Sennestadtverein erhalten. Die Würdigung ihrer Verdienste wird in der JHV erfolgen. Als Nachfolger von Peter van Hekeren wird Thomas Kiper vorgeschlagen, der dann in Doppelfunktion auch weiterhin als Wanderwart tätig sein wird. Für die Weihnachtszeit und das kommende Jahr wünsche ich Ihnen allen Gesundheit, Mut und Zuversicht. |
| Ihr Dr. Wolf Berger |
Diese Seite wurde zuletzt am
30. November 2011
aktualisiert
Bei fehlenden Navigationsleisten: Home