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Kulturkreis: Exkursionen |
| Besuch der „documenta 12“ 2007 in Kassel |
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| Über die 12. documenta in Kassel wurde im Vorfeld viel geschrieben. Sie sollte eine Hinwendung zu
den Problemen unserer Zeit auf der ganzen Welt bringen und so im Fahrwasser der Globalisierung die Wirklichkeit mit künstlerischen Mitteln spiegeln.
Die documenta versteht sich auch als die Kunstausstellung, auf der die neuesten künstlerischen Ausdrucksformen vorgestellt werden.
Mit gemischten Erwartungen machte sich daher eine Gruppe von fast 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am 2. August auf den Weg nach Kassel. Es waren zwei Führungen gebucht worden, so dass die beiden Gruppen nicht zu groß waren. Schon im Friedricianum war man auf die kundige Führung angewiesen, weil z. B. Spiegelungen der Besucher, scheinbar willkürlich angeordnete Schläuche und Stuhlgruppen aus China (1000 Stühle waren für 1000 chinesische Besucher nach Kassel gebracht worden) der Interpretation dringend bedurften. In anderen Ausstellungsgebäuden und den Ausstellungspavillons an der Fulda wechselten beeindruckende plastische Gebilde ( z. B. ein Boot aus alten Benzinkanistern oder eine mächtige Mauer aus Papierbausteinen ) und Bilder von hoher Intensität ab mit Installationen und grafischen Werken, zu denen der unmittelbare Zugang vielen Betrachtern versperrt blieb ( z. B. ein gewaltiger, aus dickem Eisen gefertigter Lastwagen in einem fast dunklem Raum ). Da draußen schönes Wetter herrschte, konnte man sich schnell bei einem Kaffee in der Sonne erholen. Leider war der Blick auf die vielen Mohnblüten vor dem Fridericianum nicht mehr so beeindruckend, weil sie weitgehend verblüht waren – ein Beispiel für die Vergänglichkeit moderner Kunstwerke. |
| U. K. |
Diese Seite wurde zuletzt am 11. Februar 2008
aktualisiert
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