Der Sennestadtverein
Der Sennestadtverein

Kulturkreis - Vorschau Konzerte 2017

Leitung: Werner Nicolmann

Übersicht der Konzerte im Vortragssaal des Sennestadthauses, Lindemannplatz 3, 33689 Bielefeld

  • 12.02.2017, 18 Uhr    Liv Migdal, Violine; Jie Zhang, Klavier
  • 30.04.2017, 18 Uhr    Preisträgerkonzert mit Christa-Maria Stangorra, Violine;
                                          Carina Stangorra Klavier    
  • 12.11.2017, 18 Uhr    Klavierabend mit Aleksandra Mikulska

Ermäßigte Karten zu 8.- € im Vorverkauf können jeweils 3 Wochen vor Konzertbeginn bei der Buchhandlung Kutzner oder regulär an der Abendkasse zu 10.- € erworben werden. SchülerInnen haben freien Eintritt.
Online ist eine Kartenreservierung möglich.

 

Das Eingabe-Formular für die Online-Kartenbestellung befindet sich ganz unten auf dieser Seite

Liv Migdal

"Musik wie von einem anderen Stern“ (Westfälische Nachrichten)
"Migdal verwandelt die Werke in musikalische Perlen" (Pizzicato, Luxemburg)

 

Die internationale Presse ist voll des Lobes über die Violinistin Liv Migdal, die in 2016 über 40 Konzerte spielte.

Am 6. Oktober gab sie ihr Debütkonzert in der Berliner Philharmonie. Die Geigerin ist regelmäßiger Gast in den führenden Konzertsälen wie Laeiszhalle Hamburg, Taipeh Concert Hall, (Republik China) Beethovenhalle Bonn, Herkulessaal in München, Konzerthaus Dortmund, Liederhalle Stuttgart, Alte Oper Frankfurt.
 
Ihrem umjubelten Debütkonzert beim Salzburger Mozart-Festival folgte die Veröffentlichung ihrer ersten CD mit Sonaten von Beethoven, Debussy und Strauss. Von der internationalen Fachkritik hoch gelobt, wurde die Einspielung u.a. mit dem Supersonic Award ausgezeichnet. Ende 2015 erschien eine weitere CD, eine Weltersteinspielung der Werke für Violine und Klavier der Brüder Henryk und Józef Wieniawski. Und vor wenigen Monaten wurde Liv Migdals dritte CD, ihre erste mit Orchester veröffentlicht, bei der die Geigerin auch die Leitung hatte: die Acht Jahreszeiten von Vivaldi und Piazzolla mit dem Deutschen Kammerorchester Berlin.
 
Liv Migdal erhält regelmäßig Einladungen von bedeutenden internationalen Festivals, z.B. Schleswig-Holstein Musikfestival, Schumann-Fest Bonn, Sandor Vegh-Festival Salzburg, Klassikfestival und Mozartiana Danzig, Ludwigsburger Schlossfestspiele.
 
Die Geigerin begann ihr Studium als elfjährige Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock, wo sie ihr Diplom mit Auszeichnung erhielt. Ihre künstlerische Ausbildung setzte Liv Migdal am Salzburger Mozarteum in der Meisterklasse von Igor Ozim fort und schloss hier ihr Masterstudium mit Auszeichnung ab.
 
Liv Migdal wurde seit ihren frühen Konzertauftritten vielfach mit internationalen Musikpreisen und Stipendien ausgezeichnet, (u.a. Internationaler Hindemith-Wettbewerb Berlin, GWK-Musikpreis Münster, Yamaha-Streicherwettbewerb, Fritz-Kreisler-Wettbewerb Wien, Mozart Gesellschaft Dortmund, Bellon Musikwettbewerb Saar, Ruggiero-Ricci Violinwettbewerb Salzburg). Große Erfolge hatte die Geigerin, eingeladen von Bundestagspräsident Dr.Norbert Lammert, auch bei ihrem Auftritt  im Rahmen des Festkonzerts "25 Jahre Deutsche Einheit" im Jahre 2015 mit der Jungen Deutschen Philharmonie im Reichstag Berlin. In diesem Jahr wurde Liv Migdal in Salzburg mit dem "Paul-Roczek-Award" als höchste Auszeichnung für herausragendes Geigenspiel geehrt.
Höhepunkte in 2016/17 sind Rundfunk- und Fernsehaufnahmen, Festivalauftritte und Tourneen in Deutschland, Norwegen, Polen, Frankreich, Israel und Korea.

Ihre Klavierpartnerin Jie Zhang ist Wahlnorwegerin, aber in Konzertsälen auch solistisch in ganz Europa zu Hause.

Programm  
J. S. Bach (1685- 1750) Sonate für Violine solo, Nr. 3 C-Dur, BWV 1005
W. A. Mozart (1756-1791) Sonate für Klavier und Violine, G-Dur, KV 301
Henryk Wieniawski (1835-1880) &
Jósef Wieniawski ( 1837-1912)
Allegro de Sonate
- - - Pause - - -  
Paul Ben Haim (1897-1984) Sonate für Violine solo, g-moll
S. Prokofiev (1891-1953) Sonate für Violine und Klavier, Nr.2, D-Dur, op.94a
Christa-Maria Stangorra

Die deutsch-lettische Violinistin Christa-Maria Stangorra (*1995) erhielt ihren ersten Unterricht im Alter von vier Jahren und gewann bereits ein Jahr später einen 1. Preis bei "Jugend Musiziert". Sie war 2011-13 Schülerin an der Purcell School/ London und studiert derzeit an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Meisterkurse u.a. bei Petru Munteanu, Igor Ozim und Stephan Picard ergänzten ihre Ausbildung. 2011 wurde sie als Teilnehmerin eines Kammermusik-Projekts (West-Eastern Divan Orchestra) in Berlin von Daniel Barenboim unterrichtet.
Neben dem 1. Bundespreis bei Jugend Musiziert 2013 (Violine solo) gewann sie 2014 den 1. Preis beim Wettbewerb der Elise-Meyer-Stiftung, Hamburg sowie den GWK Musikpreis der „Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit“ in Münster. 2013 erhielt sie den 3. Preis beim Internationalen Königin Sophie Charlotte Wettbewerb und wurde beim Internationalen Violinwettbewerb „Leopold Mozart“ in Augsburg mit dem Jugendförderpreis ausgezeichnet.
Neben mehreren Auftritten in der Londoner Wigmore Hall präsentierte sich Christa-Maria beim Schleswig-Holstein Musikfestival und dem Festival Mecklenburg-Vorpommern. Im September 2015 trat sie als Solistin mit dem Asian Chamber Orchestra in Hongkong auf, 2014 nahm sie als Irino-Preisträgerin an einem deutsch-japanischen Austausch teil, bei dem sie mehrere Konzerte in Tokyo und Kawagoe gab. Christa-Maria Stangorra spielt auf einer Violine von Giovanni Grancino (1731) aus Schleswig-Holsteinischem Privatbesitz, die ihr von der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung gestellt wird.

Die Violinistin wird begleitet von Carina Stangorra, Dozentin für Klavier an der Akademie für Tonkunst, Darmstadt.

Programm  
Johann Sebastian Bach  (1685-1750) Sonate Nr. 2, A-Dur, BWV 1015, für Violine und Klavier
Emil Sjögren (1853- 1918) Sonate Nr. 1, g-moll, für Violine und Klavier
Alberto Ginastera (1916-1983) "Pampeana Nr. 1",  Rhapsodie für Violine und Klavier
- - - Pause - - -  
Henri Marteau (1874-1934)

"Tarantella“ Capriccio Nr. 11, für Violine und Klavier

Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sonate für Klavier und Violine Nr. 10, G-Dur, op. 96
Aleksandra Mikulska

Sensitivität, musikalische Ausdrucksfähigkeit und makellose, transparente Spieltechnik: Aleksandra Mikulska verkörpert in höchstem Maße diese einst von Frédéric Chopin geforderten Eigenschaften. Einmütig bestätigen dies Professoren, Kritiker sowie das Publikum.
Aleksandra Mikulska gehört zu den bedeutendsten Vertretern der jungen Generation von Ausnahmepianisten. Ihre Interpretationen wurden mit zahlreichen internationalen Prämierungen gewürdigt, darunter dem Sonderpreis als beste polnische Pianistin beim XV. Internationalen Frédéric-Chopin-Wettbewerb in Warschau.
Konzerteinladungen führten sie bislang u.a. in die Philharmonie Essen, das Münchner Künstlerhaus sowie die Nationalphilharmonie Warschau. 2016/17 wird sie in der Tonhalle Zürich sowie im Wiener Musikverein debütieren. Sie ist regelmäßig zu Gast bei internationalen Festivals, wie dem MDR Musiksommer, dem Liszt Festival Raiding, dem Bodenseefestival, dem Internationalen Pianistenfestival in Böblingen, dem Chopin-Festival in Gaming, dem Bayreuther Osterfestival, dem Musikfestival Klosterkonzerte Maulbronn, dem Meranofest in Italien sowie dem Lapland Piano Festival. Darüber hinaus gibt Aleksandra Mikulska Rezitals in ganz Europa und konzertiert mit Orchestern in Deutschland, Österreich, Belgien, Italien, Polen und der Schweiz.

1981 in Warschau geboren, bildeten der Besuch einer Hochbegabtenklasse am nationalen Musiklyceum "Karol Szymanowski", mehrfache Förderpreise des polnischen Staates sowie zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben den Grundstein für die hochkarätige internationale Ausbildung der jungen Pianistin. Aleksandra Mikulska studierte bei Peter Eicher an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Studienbegleitend sammelte sie wertvolle Impulse bei internationalen Meisterkursen, unter anderem bei Lev Natochenny, Andrzej Jasiński, Kevin Kenner sowie Diane Andersen. Nach ihrem mit Auszeichnung absolvierten Studium zog es sie an die Eliteakademie "Accademia Pianistica Internazionale - Incontri col maestro“ in Imola. Lazar Berman und Michel Dalberto wurden dort zu ihren wichtigsten Impulsgebern. Ihre Ausbildung vervollkommnete sie mit einem Studium in der Meisterklasse von Arie Vardi an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, an der sie 2010 ihr Konzertexamen ablegte.

Aleksandra Mikulska vereint die drei musikalischen Traditionen der Länder Polen, Deutschland und Italien zu einem einmaligen, persönlichen und unverwechselbaren Stil. Ein Schwerpunkt ihres künstlerischen Wirkens liegt in der Verbreitung der Musik der großen Komponisten ihrer Heimat. Aleksandra Mikulska ist Präsidentin der "Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V." in Darmstadt und stellvertretende Vorsitzende der "Deutsch-Polnischen Gesellschaft Landesverband Baden Württemberg".

Programm: Ein Dialog mit dem Schicksal
Ludwig van Beethoven Sonate c-Moll, op. 13, "Pathetique“
1770 - 1827    1. Grave-Allegro di molto e con brio
     2. Adagio cantabile
     3. Rondo Allegro
  32 Variationen, c-moll, Wo. 80
Frederic Chopin Andante spianato & Grande Polonaise Brillante, Es-Dur, op. 22
1810 - 1849  
- - - Pause - - -  

Franz Liszt

"Glanes de Woronince“:

1811-1886

   1. Ballade d’Ukraine

     2. Melodies Polonaises
     3. Complainte (Dumka)
  Ungarische Rhapsodie Nr. 11

 

„Liebesträume“ - Notturno Nr. 3
  Ungarische Rhapsodie Nr. 12

Ihre Formularnachricht wurde erfolgreich versendet.

Sie haben folgende Daten eingegeben:

Kartenreservierung für Konzerte 2017 des Sennestadtvereins e.V. - Sie erhalten eine Bestätigung

Bitte korrigieren Sie Ihre Eingaben in den folgenden Feldern:
Beim Versenden des Formulars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Hinweis: Felder, die mit * bezeichnet sind, sind Pflichtfelder.