Der Sennestadtverein
Der Sennestadtverein

Kulturkreis

Kunstausstellungen 2015

Neue Westfälische vom 29. Januar 2015

Sennestadtverein plant 2015 drei Ausstellungen 

Sennestadt (kem)

 

Drei interessante Ausstellungen veranstaltet der Arbeitskreis Kultur im Sennestadtverein in diesem Jahr. Vorstandsmitglied Wolf Berger vom Kulturkreis stellte jetzt das künstlerische Programm für 2015 vor.

 

Mit dem Thema „Stadt und Stadtentwicklung“ beschäftigt sich Harald Schuppe, der seine Werke vom 15. Februar bis zum 27. März im Vortragssaal des Sennestadthauses unter dem Motto „Urbanes Panorama“ zeigt. Der weit gereiste Künstler will mit seinen Bildern eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der städtebaulichen Zukunft im Spannungsfeld zwischen der Bevölkerungsexplosion und der Notwendigkeit des Erhalts der natürlichen Lebensgrundlagen anregen. „Diese Ausstellung bietet sich geradezu als Nachklang zu dem internationalen Kunstprojekt, Vor Ort’ an“, erklärte Berger.

 

Aus der Hans-Ehrenberg-Schule kennen die Sennestädter Wolfgang Köhn, der dort als Kunstpädagoge gearbeitet hat. Seine Erfahrungen als Maurer und Terrazzo-Facharbeiter im väterlichen Betrieb der Nachkriegszeit führten ihn dazu, Mosaiken aus Natursteinen und Spachtelbilder anzufertigen. „Auf der Suche nach Sicherheit oder Gewissheit“ heißt die Ausstellung Köhns vom 26. April bis 19. Juni, die den Wunsch der Menschen nach Sicherheit aus Angst vor der Zukunft und das Vertrauen auf Jesus Christus mit biblischen und weltlichen Werken ausdrückt.

 

Bereits1999 verstorben ist der Bielefelder Künstler Helmut Kölling, dessen Kohlezeichnungen, Ölbilder und bemalte Leinwände sein Sohn Matthias für die Ausstellung vom 1. November bis zum 12. Dezember    zusammengestellt hat. Das gesamte künstlerische Werk Köllings wird erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. „Die Bilder berühren den Betrachter“, erklärte Berger. Kölling habe sich als politisch wacher, an Ungerechtigkeit, Trauer und Verzweiflung leidender Künstler unter anderem mit Kriegserfahrungen auseinandergesetzt und spiegele diese in Gesichtern und Haltung seiner dargestellten Personen.