Der Sennestadtverein
Der Sennestadtverein

Kulturreise 2016 nach Breslau

Riesengebirge und Schlesisches Elysium, Hirschberg

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Das Hirschberger Tal (Schlesisches Elysium)

 

Das Hirschberger Tal (polnisch Kotlina Jeleniogórska) ist ein großer Talkessel auf der schlesischen Nordseite der Westsudeten. Es liegt auf einer Höhe von 250 bis 400 m ü. NN und bedeckt eine Fläche von 273 km². Im 19. Jahrhundert zog die liebliche Landschaft den preußischen Hochadel an, der sich prächtige Schlösser, Herrensitze und Parks errichten ließ.

 

Auf der Karte verzeichnete Schlösser:

Kliczkow, Czocha, Grodziec, Lesnica, Bolkow, Chojnik, Staniszow, Lomnica, Ksiaz, Zamek Topacz, Kamieniec Zabkowicki, Miedzylesie

Bezug von Bielefeld zu Schlesien

Als architektonische Vorbilder für das Hauptgebäude der Ravensberger Spinnerei in Bielefeld dienten neben englischen Schlossbauten des Mittelalters auch das schlesische Schloss Erdmannsdorf. Vor seiner Tätigkeit in Bielefeld war Ferdinand Kaselowsky dort als Werksleiter einer Spinnerei beschäftigt.

 

Gründungsgeschichte der Fabrik in Erdmannsdorf
1844 gründete die Preußische Seehandlung auf dem Gelände des königlichen Gutes in Erdmannsdorf eine mechanische Spinnerei und Weberei. Damit erhielten die arbeitslosen Spinner und Weber des Hirschberger Tales eine Arbeitsstätte. Über einen Kanal vom Fluss Lomnitz wurden zwei Wasserräder betrieben, 1887 eine Dampfmaschine installiert im 20. Jahrhundert der Betrieb elektrifiziert.

 

Aktueller Zustand

Bei unserem Besuch war das Werks-Gebäude allerdings schon eine Ruine. Wir konnten auch nur von weitem einen Blick auf das Gelände werfen.

Schloss Erdmannsdorf (Wikipedia)

Die Stabkirche Wang ist eine mittelalterliche norwegische Stabholzkirche aus Vang, die 1841 vom preußischen König Friedrich Wilhelm IV. erworben und in Brückenberg (heute Karpacz Górny), mittlerweile Ortsteil von Krummhübel (heute Karpacz) im Riesengebirge wieder aufgebaut wurde. Bei dem Bau der Kirche wurden keine eisernen Nägel benutzt. Sie besteht aus norwegischem Kiefernholz und ist reich mit Schnitzereien versehen, zum Beispiel mit Tierdarstellungen und Ornamenten. Ein separater Laufgang um das Kirchenschiff dient zu Meditationszwecken und schützt das Kircheninnere vor Kälte.

Kirche und Glockenturm

Innenraum mit Altar

Orgel mit 6 Stimmen und einem Manual

Neben Kaffee und Kuchen kosteten wir einen echten Stonsdorfer, der in der Region entstand, heute aber in Westdeutschland produziert wird.

Hirschberg

(polnisch Jelenia Góra) liegt rund 90 km südwestlich von Breslau und 70 km östlich von Görlitz im Hirschberger Tal am Fuß des Riesengebirges, das die Grenze zu Tschechien bildet. Es gehört zur Euroregion Neiße und ist Sitz des Karkonoski Park Narodowy (Nationalpark Riesengebirge).

Giebel-Fassaden

Unsere Reisegruppe

Rathaus

St. Annakapelle aus dem
18. Jarhundert und der Schildauer Wehrturm

Stelzenläufer an Hausecke

Wappen von Hirschberg