Der Sennestadtverein
Der Sennestadtverein

Arbeitskreise - Sennestadtarchiv

Einweihung erster Häuser

 Ansprechpartner


Das Sennestadtarchiv und das Sennestadtmodell sind im Gebäude der Stadtteilbibliothek, Elbeallee 70, Rückseite, im sogenannten Archivkeller untergebracht.


Termine nur nach Absprache mit Wolfgang Nürck: 05205-21941

Wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen

 

Um die Kenntnis der Sennestadt-Geschichte wachzuhalten, betreibt der Sennestadtverein für den Stadtbezirk ehrenamtlich ein Archiv.

Nach 17 Jahren hat Horst Vogel die Betreuung an Wolfgang Nürck übergeben.

Ein wichtiges Arbeitsziel wird nun sein, die Übersichten der Exponate zu digitalisieren und damit maschinell durchsuchbar zu machen.

Hier können Sie einen Einblick in die Räumlichkeiten bekommen

Der Städtebau der Sennestadt - Eine Dokumentation

"Der besondere Charakter der Sennestadt beruht auf einem ganzheitlich durchdachten, konsequent durchgesetzten und in sich schlüssigen städtebaulichen Konzept. Diese Zusammenhänge insgesamt zu sehen, die Grundlagen zu verdeutlichen und damit eine gemeinsame Basis für Auseinandersetzungen über Zukunftsentwürfe zu gewinnen, ist der Sinn dieser Zusammenstellung" (Stand 1988).

Zum Lesen: Die gesamte umfangreiche Dokumentation (39 Seiten)

Das Sennestadtmodell

 

Besonders sehenswert ist das in einem gesonderten Raum aufgebaute große Sennestadtmodell, das ständig aktualisiert wird und damit zum größten Teil den heutigen Bebauungsstand der Sennestadt wiedergibt.

Ein Bild des Künstlers Ludwig Menke aus dem Jahr 1864 zeigt die Dörenschlucht.

Bis in diese Zeit musste der gesamte Fernverkehr von Frankfurt nach Bremen durch diesen Querpass des Teutoburger Waldes erfolgen.

Philosophische Gedanken - gefunden bei:

https://www.vigeno.de/norbert-paul/nur-wer-die-vergangenheit-kennt-free

 

Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft“  -  Wilhelm von Humboldt, 1767-1835

Dieses Zitat ist wohl eines der wichtigeren und verbindet uns, ohne es zu wissen, mit sehr alter Weisheit.

 

Daher wurde es wohl ebenso unbewusst vielfach wiederholt und präzisiert,

wie hier von Hans-Friedrich Bergmann (1934) der sagte:

Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen.

Wer die Gegenwart nicht versteht, kann die Zukunft nicht gestalten

 

Anscheinend hat jedoch nur der amerikanischen Philosoph und Schriftsteller George Santayana (1863-1952) die Konsequenz erkannt, die aus der Missachtung dieses Spruches resultiert.

Denn er war es der sagte:

Wer die Vergangenheit nicht kennt, ist gezwungen, sie zu wiederholen

 

Gehen wir noch weiter zurück. Goethe (1749-1832) hatte schon erkannt, wie wichtig es ist, die Vergangenheit zu kennen, um Handlungen und Entscheidungen, welche in der Gegenwart geschehen, verstehen zu können:

Wer die Vergangenheit eines Menschen nicht kennt, versteht sein Handeln nur schwer

 

Ist es nicht gerade das Privileg der Lebenden, also unser Privileg, aus der Vergangenheit zu lernen, um in der Gegenwart klügere Entscheidungen zu treffen, welche uns selbst, und denen die nach uns folgen, eine bessere Zukunft ermöglichen?