Kulturkreis - Vorschau Konzerte 2026
Übersicht der Konzerte im Vortragssaal des Sennestadthauses
- 1. Konzert: 01. Februar 2026, 18 Uhr
- 2. Konzert: 19. April 2026, 18 Uhr
- 3. Konzert: 08. November 2026, 18 Uhr
Ermäßigte Karten zu 10 € im Vorverkauf können jeweils 3 Wochen vor Konzertbeginn bei der Buchhandlung Kutzner oder regulär an der Abendkasse zu 12 € erworben
werden.
SchülerInnen haben freien Eintritt.
Tipp:
Leider konnten beim letzten Konzert nicht alle eingelassen werden, wir waren frühzeitig ausverkauft. Besorgen sie sich also rechtzeitig eine Karte. Die Buchhandlung Kutzner ist für den Vorverkauf
zuständig, eine Online Reservierung ist möglich. So haben sie die Gewissheit, dass sie nichts verpassen.
1. Konzert am 01.02.2026 - 18 Uhr
88 Tasten - 20 Finger
Das Onyx Klavierduo steht für ein feinsinniges Gespür für Klangfarben und die bedingungslose Verschmelzung der beiden Pianisten an ihrem Instrument. Die Fachpresse beschreibt
Marie-Thérèse Zahnlecker und Jonas Gleim als „Duo, das nicht nur perfekt aufeinander eingespielt ist, sondern auf höchst erfrischende und ansteckende Art und Weise Musik macht“ (klassik-heute) und
„vor Spiel- und Gestaltungsfreude nur so sprüht“ (pizzicato).
Ihr umfangreiches Repertoire umfasst neben bekannten Meisterwerken auch vergessene oder selten gespielte Werke, aus denen die beiden Musiker fantasievolle und stimmig konzipierte Programme
zusammenstellen, die ihr Publikum immer wieder aufs Neue mitreißen und überraschen. Dabei stellen ihre Interpretationen stets die gemeinsame Durchdringung der Musik in den Mittelpunkt.
Ihr 2024 erschienene Debüt- CD "Souvenirs" mit vierhändigen Werken von Barber, Ravel, Smit und Mozart wurde mit Bestnoten ausgezeichnet („fasziniert durch viel Herzblut, (…) besser kann man ein Debüt
kaum gestalten )-PIANIST) und erhielt den pizzicato Supersonic Award.
Marie-Thérèse Zahnlecker ist Preisträgerin der Deutschen Stiftung Musikleben, sowie des Klassikpreises der Stadt Münster und des WDR. Seit 2021 hat Marie-Thérèse Zahnlecker einen Lehrauftrag an der
HfM Würzburg inne, wo sie zuvor ihr Studium mit höchster Auszeichnung abschloss. 2023 wurde ihr der Kulturförderpreis der Stadt Würzburg verliehen.
Jonas Gleim ist leidenschaftlicher Kammermusiker, Klavierpartner und Liedbegleiter. Als solcher konzertiert er in ganz Deutschland und ist zu Gast bei internationalen Festivals. Er ist Preisträger
zahlreicher Wettbewerbe und trat als Solist u.a. mit der Jungen Südwestdeutschen Philharmonie und der Kammerphilharmonie Mannheim auf. Nach seinem Studium an der Hochschule für Musik Würzburg erhielt
Jonas Gleim dort 2024 einen Lehrauftrag.
Onyx ist ein schwarzer, halb transparenter Edelstein aus Siliziumdioxid, der oft für Schmuck verwendet wird. In esoterischen Kreisen gilt der Onyx als Heilstein, der seinem Träger oder Trägerin
helfen soll, Ängste abzubauen, negative Gedanken zu vertreiben und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wenn die Musik des Onyx Trios diese Wirkung bei ihnen erreichen sollte, können sie sich
glücklich schätzen.
Ausgehend von Mozarts lebhaft-verspielter B-Dur Sonate erklingen Brahms' Variationen über den "letzten
musikalischen Gedanken" seines Mentors und Vorbilds Robert Schumann, der wenige Jahre zuvor verstorben war - eine musikalische Verneigung und Abschied zugleich.
Nach der Pause folgen zwei klangprächtige Meisterwerke aus Frankreich: Debussys berühmte Orchesterdichtung über den "Nachmittag eines Fauns" wurde von Ravel kongenial auf das Klavier übertragen; den
Abschluss bildet Ravels "Spanische Rhapsodie", die verträumt beginnt und in einem hochvirtuosen Feuerwerk gipfelt.
Programm
W.A. Mozart (1756-1791)
Sonate B-Dur KV 358, Allegro- Adagio- Molto Presto
Johannes Brahms (1833-1897)
Variationen über ein Thema von Robert Schumann op.23, Thema: Leise und innig, Variationen I-X
Pause
Claude Debussy (1862-1918) /arr. Maurice Ravel
Prélude à l’après-midi d’un faune ( Nachmittag eines Fauns)
Maurice Ravel (1875-1937)
Rapsodie espagnole (Spanische Rapsodie) Prélude à la nuit, Malagueña, Habanera, Feria
2. Konzert Sonntag, 19.04.2026, 18 Uhr
Ariadne Trio: Oboe, Horn, Klavier
Das Ariadne Trio spielt in der sehr seltenen Besetzung Oboe, Horn, Klavier, die man nicht jeden Tag hört, für die es aber viel wunderbare Musik zu entdecken gibt.
„Die Instrumente, die am schönsten klingen, sind am schwersten zu beherrschen“, hat Nikolaus Harnoncourt oft gesagt – und damit die Oboe und das Horn gemeint. Das Klavier verbindet diese beiden
menschlichen Stimmen zu einer Einheit, die emotional berühren kann.
Myriam Navarri, Oboe, wurde 2002 in Segrate bei Mailand geboren. Ersten Oboenunterricht erhielte sie bei lrene Draxinger im Alter von 13 Jahren. Seit 2020/2021 studiert sie in der
Robert Schumann Hochschule Düsseldorf in der Klasse von Prof. Ralph van Daal.
Sie war zwischen 2016 und 2019 mehrfache 1. Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert, sowohl mit Oboe als auch mit Klavier. Beim Sony International Oboe Competition 2023 in Tokio war sie
Semifinalistin, beim Deutschen Musikwettbewerb 2024 erreichte sie das Finale und erspielte sich drei Sonderpreise und ein Stipendium, verbunden mit der Aufnahme in die Konzertförderung Deutscher
Musikwettbewerb. Als Solistin spielte sie mit dem Beethoven Orchester Bonn das Oboenkonzert von Mozart, was vom Deutschlandfunk übertragen wurde.
Orchestererfahrung sammelte sie im jungen Alter als Mitglied im Bundesjugendorchester, sowie später als Solo-Oboistin im Philharmonischen Orchester Hagen im Zeitvertrag und als Akademistin bei den
Düsseldorfer Symphonikern. Außerdem spielte sie im National Arts Orchestra in Ottawa/Kanada und war Mitglied im Pacific Music Festival Orchestra in Japan und im Gustav Mahler Jugendorchester.
Weitere Konzerte führten sie sowohl kammermusikalisch sowie als Orchestermitglied u. a. in die Berliner
Philharmonie, die Elbphilharmonie Hamburg , zum Heidelberger Frühling sowie nach China, Italien, Frankreich, Polen, Kanada, Türkei, Japan, Spanien und Ungarn.
Sie ist Stipendiatin des Deutschlandstipendiums, der Stiftung Live Music Now Rhein-Ruhr, der Deutschen Stiftung Musikleben und gewann im Jahr 2021 den Förderpreis der Susanne-Scholten-Foundation.
Thomas Adrian Mittler, Horn, geboren im März 2000 in Frankfurt (Main), ist einer der vielversprechendsten jungen Hornisten seiner Generation. Er war von 2022-2024 Mitglied der
Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker und ist seit Oktober 2024 Solo-Hornist des Ensemble Modern, des weltweit führenden Klangkörpers für zeitgenössische Musik. Er ist Finalist und Stipendiat
des Deutschen Musikwettbewerbs 2024, bei dem er außerdem einen Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben erhielt. Thomas Mittler begann seine musikalische Laufbahn an der Mannheimer Musikschule
bei Lucas Weinspach und Tobias Mahl. Noch während seiner Schulzeit wurde er Mitglied der Landesjugendorchester Baden-Württemberg und Berlin und des Bundesjugendorchesters. Ab 2016 war er Jungstudent
an der Karlsruher Musikhochschule bei Will Sanders, ehe er 2017 in die Hornklasse von Christian-Friedrich Dallmann an der Universität der Künste Berlin aufgenommen wurde. Seit 2021 ist er Mitglied
der Studienstiftung des deutschen Volkes. Er war bei verschiedenen nationalen und internationalen Wettbewerben erfolgreich, erhielt unter anderem den 4.Preis beim Internationalen
Instrumentalwettbewerb Markneukirchen 2022.
Seine Orchesterlaufbahn begann er als Akademist an der Komischen Oper Berlin im Februar 2022, ehe er im September 2022 in die Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker aufgenommen wurde. Gastspiele führten ihn unter anderem zum Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und zum Philharmonischen Staatsorchester Hamburg.
Josefa Schmidt, Klavier, geboren 1998 in Stuttgart, ist Pianistin, Mitglied des Avin Trios, Mitgründerin von MindMusic und Musikvermittlerin. Ihre Konzerttätigkeit führte sie u.a.
zum Rheingau Musikfestival, Heidelberger Frühling, Beethovenfest Bonn, Mozartfest Würzburg, Ludwigsburger Schlossfestspiele, in die Alte Oper Frankfurt und ins europäische Ausland. Als Solistin trat
sie mit dem Stuttgarter Kammerorchester und musica assoluta auf.
Konzertmitschnitte wurden mehrfach im SWR, NDR, BR Klassik, WDR und Deutschlandfunk ausgestrahlt.
Josefa Schmidt ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe und mit dem Avin Trio wurde sie 2024 beim Deutschen Musikwettbewerb mit einem Stipendium und dem Sonderpreis der VON ZENGEN Kunstauktionen
ausgezeichnet.
Das Trio gewann außerdem 2023 den Preis des Schleswig-Holstein Musik Festivals und beim International ChamberMusic Campus Weikersheim.
Josefa Schmidt ist Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben, der Ernst von Siemens Musikstiftung und der Jeunesses Musicales Deutschland. Aktuell studiert sie im Masterstudiengang Kammermusik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Markus Becker, zuvor studierte sie an der selbigen Hochschule bei Roland Krüg.
Das Ariadne Trio ist Preisträger beim Deutschen Musikwettbewerb und damit im Konzertförderprogramm
aufgenommen.
Programm
In der ersten Hälfte des Programms präsentiert das Trio Komponisten in großer Unruhe – Robert Kahn, Jane Vignery, Pavel Haas haben unter der Herrschaft der Nationalsozialisten gelitten. Während
Robert Kahns Musik sich vor der Ungerechtigkeit der Welt in die Romantik zurück flüchtet, bekommt dieser Eskapismus im Schlusssatz von Jane Vignerys Sonate Risse, die im Hilfeschrei von Haas‘ Suite,
seinem letzten vollendeten Werk vor seiner Deportierung nach Theresienstadt, gipfeln. Dazu im Kontrast steht das Reinecke-Trio in der zweiten Hälfte als fragiles Hoffen auf das Wirken von Musik für
eine bessere Welt.
Robert Kahn (1865-1951)
Serenade für Oboe, Horn und Klavier, f-Moll op. 73
Jane Vignery (1913-1974)
Sonate für Horn und Klavier B-Dur, op. 7
Allegro – Lento ma non troppo – Allegro ben moderato
Pavel Haas (1899-1944)
Suite für Oboe und Klavier
Furioso – Con Fuoco – Moderato
Pause
Carl Reinecke (1824-1910)
Trio für Oboe, Horn und Klavier, op. 188, a-moll
Allegro moderato – Scherzo. Molto vivace – Adagio – Finale. Allegro moderato
Erläuterungen zum 3. Konzert Sonntag, 8. November 2026, 18 Uhr, mit dem Quantum Trio,
erscheinen in Kürze.